DAS WIRKLICHE GEHEIMNIS DES PARFÜMS
Oh das Parfüm, das Parfüm! Parfüme verzaubern die Welt, sie bieten uns ein Stück Luxus, manchmal schier unerreichbaren Luxus, sie schmeicheln uns, indem sie uns wohlriechend machen und helfen sogar in punkto Liebe – jedenfalls wenn wir der Werbung Glauben schenken.
Parfüm ist wie die Liebe: Ein bisschen ist nie genug, pries Estée Lauder ihre Parfüm-Produkte an – jene US-amerikanische Kosmetik-Unternehmerin, die aus einfachsten, ärmlichsten Verhältnissen stammte und ein Milliarden-Unternehmen mit Parfümen allein aus dem Boden stampfte, ein Imperium tatsächlich.
Und Karl Lagerfeld, der berühmte, extravagante Modeschöpfer, konstatierte lapidar: Es gibt keinen Luxus ohne Parfüm.
Und so viel ist richtig: Schon im alten Ägypten, im alten Indien und im alten Rom waren Parfüme Mode und symbolisierten Luxus und Liebe. Im alten Ägypten setzte sich etwa die Pharaonin Hatschepsut für Parfüme ein, aber auch die bildhübsche Pharaonen-Gemahlin Nofretete, deren Namen wörtlich „die Schöne“ bedeutet.
In Ägypten dienten vor ein paar Tausend Jahren komplizierte Mischungen aus Weihrauch, Zimtrinde, Myrrhe, Sandelholz und Rosenblättern, gemischt mit Ölen, Wein und Rosinen sowie ein paar Bestandteilen mehr als Parfüm.
Bei uns dagegen wurden Parfüme erst so richtig populär mit dem Alchimisten und Apotheker Tombarelli, der im 16. Jahrhundert in Frankreich ein Laboratorium eröffnete, um exotische Düfte herzustellen – Tombarelli wird allgemein als der Gründer der europäischen Parfüm-Industrie gefeiert. Aus Alkohol, Wasser und Ölen pflanzlicher und tierischer Herkunft panschte man in der Folge alle möglichen und unmöglichen Wohlgerüche zusammen. Tatsächlich geriet die Zusammensetzung bestimmter Parfüme zu einer regelrechten Geheimwissenschaft. Eifersüchtig wurden schon früh bestimmte „Formeln“ für Parfüme gehütet, denn mit Parfümen konnte man „richtig“ Geld verdienen – vor allem die oberen Zehntausend jagten den teuren Wohlgerüche nach.
Schon bald entwickelte sich das Parfüm-Geschäft zum Big Business, weiter entwickelte sich förmlich eine ganze Wissenschaft.
Früh unterschied man sorgfältig zwischen verschiedenen Verdünnungsklassen, der Duftintensität und den Duftnoten: Es gab blumig-feminine, maskuline, orientalische, fruchtige, zitrusfrische oder klassisch-elegante Duftnoten zum Beispiel. Mit einem Parfüm bewies man Individualität, man bewies, dass man
Stil und Eleganz besaß und eine enorme Anziehungskraft auf das andere Geschlecht ausüben konnte, man wurde unwiderstehlich.
Heute ist es das Non-Plus-Ultra des vorzeigbaren Erfolgs, wenn eine bestrickend hübsche Schauspielerin oder Sängerin ihre eigene Parfüm-Reihe eröffnet, die ihr natürlich von smarten Marketing-Managern angedient wurde. (Jennifer Lopez und Britney Spears lassen grüßen!)
Aber besteht das wirkliche Geheimnis der Parfüme nur darin, zu wissen, aus welchen Ingredienzien sie zusammengesetzt wurden?
DAS GANZ GROSSE GELD
Nun, nicht ganz! Lassen wir ein paar Zahlen sprechen: Rund 60 % aller Frauen ab 14 Jahren verwenden inzwischen ein Duftwasser, weiter rund 35 % aller Männer. Momentan sind etwa 1.100 Düfte im Handel erhältlich, jedes Jahr kommen circa 200 dazu. Es handelt sich also um ein gigantisches Multi-Milliarden-Dollar- Geschäft, denn die Wohlgerüche sind mittlerweile nicht nur in Parfümen vertreten, sondern auch in allen möglichen Produkten für die Körperpflege, in Lebens- und Genussmitteln (Süßigkeiten, Zigaretten, Tees), ja ganze Geschäftsräume und Einkaufszentren werden inzwischen parfümiert.
Parfüme animieren zum Kauf von Produkten kurz gesagt, sie sollen uns ein wenig hypnotisieren, sie sollen den Verstand ausschalten.
Starker Tobak! Führen wir diese Behauptung also noch ein wenig aus: Da es Düfte gibt, die wir nicht bewusst wahrnehmen, bedeutet dies jedoch, dass wir unterschwellig auf höchst raffinierte Art und Weise manipuliert werden! Wenn etwas „gut riecht“ so gehen wir ihm leichter auf den Leim.
Kommt in einem Kaufhaus zum Beispiel noch die Musik hinzu, die ja ebenfalls den Verstand umgeht und direkt auf das Gefühl einwirkt, werden wir gleich zwei Mal manipuliert. Wird innerhalb dieser Musik in bestimmten Intervallen eine winzige, nicht mehr bewusst wahrnehmbare Botschaft eingespielt, kann man den Kunden zum Kauf von Produkten noch mehr animieren. Das gleiche passiert mit Produkt- und Werbefilmen, in die man ebenfalls innerhalb von Sekunden-Bruchteilen Kauf-Botschaften einfügen kann, die kaum mehr bewusst wahrgenommen werden.
Ein Verkaufs-Krimi, bei Licht betrachtet!
Das Ganze nennt man in der Folge „Werbe-Psychologie“. Aber eigentlich werden wir mit der Psychologie reduziert auf ein manipulierbares Niveau, wir werden degradiert zu einer Art Seh-, Hör- und Riech-Roboter, den man herrlich an der Nase herumführen kann, im wahrsten Sinne des Wortes.
Parfüme, so viel steht fest, werden heute auch für den Verkauf eingesetzt, teilweise recht skrupellos!
Und so befinden sich heute Parfüme in Einkaufszentren und Firmen, in Sprechzimmern und Büros, in zahlreichen Produkten, die in Bad, Küche, Haus und Garten verwendet werden, in Reinigungsmitteln und Haarfärbemitteln und selbst in Lebensmitteln. Im Falle der Lebensmittel spricht man von Aromastoffen (Vanille ist hierfür ein Beispiel), die jedoch oft ebenfalls …Parfüme enthalten!
Aber selbst hierbei handelt es sich nicht um das wirkliche Geheimnis des Parfüms, obwohl man sich wahrhaftig weiter darüber auslassen und wunderbar empören könnte.
WAS SORGFÄLTIG VERSCHWIEGEN WIRD
Wir nähern uns des Pudels Kern.
Um das wirkliche Geheimnis des Parfüms auszuloten müssen wir noch einmal in die Geschichte eintauchen: Wahrscheinlich war mit den frühen Parfümen bei den alten Ägyptern, Indern und Römern nichts verkehrt. Aber als die Chemie Einzug in die Parfümerie hielt, im 16. , 17. und 18. Jahrhundert, sprich als natürliche Stoffe durch synthetische Stoffe ersetzt wurden, begann das Desaster. Warum? Unversehens begann man mit zahlreichen Stoffen zu experimentieren.
Einige dieser Stoffe sind jedoch hoch giftig!
Nicht nur die Umweltschutzbehörden in verschiedenen Ländern, sondern mehrere Wissenschaftler und Ärzte wiesen bereits darauf hin, dass Parfüme dies auslösen können: Kopfschmerzen, Gelenksteife, Allergien, Kontakt-Allergien, Schleimhautreizungen, Atemwegbeschwerden, Hormonstörungen, Übelkeit und Störungen der Schilddrüsenfunktion. Vielleicht beeinträchtigen sie auch die Quantität und Qualität menschlicher Spermien! Ja sogar der Verdacht, dass bestimmte Parfüme Krebs auslösen können, ist längst nicht mehr von der Hand zu weisen.
Ein hübsches Sündenregister!
Und nun wird es wirklich hoch spannend!
FAKTEN, FAKTEN, FAKTEN
Man führe sich einmal folgende Fakten so emotionslos wie möglich zu Gemüte:
♦ In der Europäischen Union, also von höchster politischer Stelle, stuft man momentan 26 Duftstoffe als gefährlich ein, weil sie nachweislich Allergien auslösen können. Wahrscheinlich aber greift man damit zu kurz.
Einige Forscher sprechen von mindestens 100 Allergenen, die in Parfümen enthalten sind.
♦ 3.000 – 5.000 unterschiedliche Chemikalien befinden sich in Parfümen,
über 80 % davon wurden jedoch nie getestet hinsichtlich ihrer Giftigkeit und Schädlichkeit.
♦ Ein einziges Parfüm kann mehreren Hundert verschiedene Chemikalien enthalten – bis zu 400.
♦ Unter Chemikalien-Sensibilität leiden bereits 15 – 30 % der Bevölkerung – die meisten Betroffenen wissen davon nichts.
♦ Die Anzahl der allergischen Hauterkrankungen steigt ständig. 5.000 Fälle allergischer Hauterkrankungen werden allein im Friseurhandwerk jährlich gemeldet, wo Parfüme eine besondere Rolle spielen. 30.000 Azubis müssen jedes Jahr bei uns ihre Ausbildung abbrechen, wegen Allergien.
♦ Täglich klatschen sich schönheitsbewusste Frauen bis zu 515 chemische Substanzen ins Gesicht.
♦ Über die tatsächlichen toxischen Wirkungen, speziell die Langzeit-Wirkungen der meisten Parfüm-Chemikalien, ist so gut wie nichts bekannt.
DIE NAIVITÄT DES VERBRAUCHERS…
… wird kurz gesagt schamlos ausgenutzt. Vertrauensselig geht der Kunde davon aus, dass er sich etwas Gutes antut, wenn er sich eincremt, Rasierwasser benutzt, Kosmetikprodukte, Parfüms und so fort.
Er weiß nicht, dass die Entwicklung in der Kosmetik-Industrie ähnlich verlaufen ist wie in der Lebensmittel-Industrie. In beiden Fällen diktierte die Qualität schließlich den Preis. Sprich um Produkte billig herzustellen, werden oft einfach gefährliche chemische Substanzen verwendet – auch in der Kosmetikindustrie. Aber selbst sündhaft teure Parfüme schützen vor Schäden nicht, denn hier ist die Chemie ebenfalls mit von der Partie.
Die Gefahr, die von solchen Produkten ausgeht, spüren Sie zunächst nicht. Selten hört man, dass eine Person im Badezimmer tot umfällt, weil sie sich gerade die Haare gewaschen hat. Aber die Infamie besteht in dem kumulativen Prozess. Sprich die Menge der Gifte, die in den Körper gelangen, nimmt schleichend und langsam zu. Es muss allerdings eine gewisse Zeit verstreichen, bis Sie diese Schäden wahrnehmen. Aber eines Tages schlägt die Stunde der Wahrheit: Sie werden krank.
Was passiert hier genau?
DER SCHÖNE TOD
Nun, die „wunderbaren“ wohlriechenden chemischen Duftstoffe gelangen durch unsere Nase in unseren Organismus. Die Sinneszellen nehmen sie auf. Über die Nervenfasern werden sie in die Zellen transportiert. Wenn diese Wohlgerüche jedoch mit Giften gespickt sind, riskieren wir buchstäblich Leib und Leben.
Tatsächlich gibt es längst gut dokumentierte Beispiele, da Jugendliche sich mit Deo-Sprays, die Parfüme enthielten, buchstäblich zu Tode schnüffelten!
Aber selbst parfümierte Cremes sind gefährlich!
Warum? Was geschieht in diesem Falle?
Sehr einfach dies: mittlerweile hat sich die chemische Zusammensetzung der Cremes beträchtlich verändert. Die chemischen Strukturen heute sind weitaus feiner als früher, was zur Folge hat, dass sie leichter die Hautbarriere durchdringen können. Theoretisch dürften in der Kosmetikbranche überhaupt keine Stoffe verwendet werden, die die Hautbarriere durchdringen; dies sollte medizinischen Cremes vorbehalten bleiben. Aber was unternimmt nun der Körper, Ihr Körper?
Der Körper lagert den (Gift-)Müll in der Folge ab. Er gelangt in die Leber oder in die Nieren. Dort stören die Gifte massiv den Stoffwechsel. Sie richten in den Zellen Schäden an. Anders formuliert, die Leistungsfähigkeit der Zelle lässt nach. Eines Tages aber läuft die Müll-Deponie über. Verschiede Prozesse greifen Platz. Zuerst wird die Leber in Mitleidenschaft gezogen. Dann entstehen leichte Erkrankungen. Probleme mit der Haut zum Beispiel treten auf. Schließlich folgen schwerere Erkrankungen.
Noch einmal: Was passiert genau? Die Leber hat 700 verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Eine der wichtigsten Aufgaben der Leber ist es, Gifte aus dem Blut herauszufiltern. Kommen nun gefährliche Gifte durch Parfüme in den Körper, wird dieses „Schutzdach Leber“ gewissermaßen Ziegel um Ziegel abgetragen. Die Leber kann die Giftstoffe schließlich nicht mehr herausfiltern. Toxische Einlagerungen sind die Folge.
Indem wir uns also mit all diesen herrlich riechenden Parfümen besprühen, kokettieren wir gleichzeitig mit Krankheit und Tod!
Noch einmal: Parfüme befinden sich in Kosmetika, Wasch- und Reinigungsmitteln, Duftsprays, Toilettensteinen, Toilettenduftspendern, Duftsteckern, Flüssigwaschmitteln, Body Lotions, Shampoos, Deodorants, Haar-Gels, Haarfärbemitteln, Lippenstiften, Cremes, Lidschatten-Stiften, Duftkerzen und Lebensmitteln! Unter anderem.
Soweit die schlechte Nachricht!
DIE GUTE NACHRICHT
Es ist wahrscheinlich, dass Parfüme (und chemische Substanzen überhaupt) das ganz große Thema von morgen und übermorgen sind!
Wiederholen wir:
Das wirkliche Geheimnis heutiger Parfüme besteht darin, dass sie Krankheiten herbeiführen - schleichend, heimtückisch, heimlich.
Aber man höre und staune! An einigen Ecken und Enden wacht die Welt auf. Tatsächlich gibt es in den USA bereits ganze Zonen, in denen Parfüme schlichtweg verboten sind - nicht anders als Zigaretten oder Zigarren! Wenn das nicht zum Optimismus Anlass gibt! Vielleicht, vielleicht also wird sich das Menschengeschlecht doch nicht selbst ausrotten – während die Leichen jedoch ungemein gut riechen. Urteile von verständigen Richtern (!) existieren jedenfalls schon, die Parfüme mit ihren Giften einfach untersagen.
Aber zugegeben: bis die entsprechenden Erkenntnisse überall Platz greifen, ist noch einiges zu tun. Es bleibt uns momentan nichts anderes übrig, als zunächst einmal selbst aktiv werden.
Glücklicherweise gibt es bereits Alternativen.
Welche Alternativen?
Nun, genau davon handelt diese Website!